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Arthrose

Arthrose

Lieber Patient, lieber Kunde, lieber Partner,


Im Folgenden, möchten wir dir eine grobe Übersicht über das

Krankheitsbild „Arthrose“ geben. Wir möchten dir anhand

unserer jahrelangen Erfahrungen eine Basis bieten, sich im

Vorfeld der möglichen Therapie bereits mit der Tiefe dieses

Krankheitsbildes zu beschäftigen. Zudem möchten wir dich

darüber aufklären, welche Möglichkeiten es im Alltag gibt um

Schmerzen zu vermeiden oder diesen entgegenzuwirken und

wie ein gesunder und bewusster Lebensstil das

Schmerzempfinden positiv beeinflussen kann.

Arthrose ist eine degenerative Gelenkerkrankung, bei der

der Knorpel im Gelenk nach und nach abnutzt. Dadurch

wird das Gelenk weniger geschmeidig, und die Knochen

reiben direkt aufeinander. Das kann zu Schmerzen,

Bewegungseinschränkungen und Schwellungen führen.

Es ist eine häufige Erkrankung, vor allem im Alter, kann

aber auch jüngere Menschen betreffen.

INHALTSVERZEICHNIS

01 Symptome bei Arthrose

02 Diagnostik bei Arthrose

03 Wie entsteht Arthrose?

04 Selbstmanagement bei Arthrose

05 Ernärhung bei Arthrose

06 Was kann man bei uns im Hinblick auf Arthrose erwarten?







SYMPTOME

  • Gelenkschmerzen:

Besonders bei Belastung, die in Ruhe nachlassen.


  • Steifheit:

Vor allem morgens oder nach Ruhephasen.


  • Eingeschränkte Beweglichkeit:

Das Gelenk fühlt sich steif oder unbeweglich an.


  • Schwellung:

Durch Gelenkflüssigkeitsansammlungen

oder Knochenanbauten.


  • Knirschen oder Reiben:

Bei Bewegung im betroffenen Gelenk.


  • Verformungen:

In fortgeschrittenen Stadien können sichtbare

Verformungen auftreten.

DIAGNOSTIK

Anamnese:

Der Arzt fragt nach den Beschwerden, Beginn, Dauer und

möglichen Auslösern.


Körperliche Untersuchung:

Überprüfung der Gelenke auf Schwellung, Schmerzhaftigkeit,

Bewegungseinschränkung und Verformungen.


Bildgebende Verfahren:

Röntgen: Zeigt typische Veränderungen wie Knorpelverlust,

Knochenanbauten (Osteophyten) und

Gelenkspaltverschmälerung.

MRT (Magnetresonanztomographie): Bei Bedarf, um auch

Weichteile und Knorpel genauer zu beurteilen.


Laboruntersuchungen:

In der Regel nicht notwendig, außer bei Verdacht auf

entzündliche Gelenkerkrankungen, um andere Ursachen

auszuschließen.

WIE ENTSTEHT...

Arthrose entsteht hauptsächlich durch den Abbau des

Knorpelgewebes in den Gelenken. Dieser Knorpel wirkt wie

eine Puffer- und Gleitfläche, die die Knochen im Gelenk

schützt und reibungslose Bewegungen ermöglicht. Wenn der

Knorpel im Laufe der Zeit abnutzt oder beschädigt wird,

reiben die Knochen direkt aufeinander, was Schmerzen,

Steifheit und Bewegungseinschränkungen verursachen kann.


Die Ursachen für Arthrose sind vielfältig und können sein:


Alter:

Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko, da

der Knorpel natürlicherweise an Elastizität

und Widerstandskraft verliert.


Genetische Veranlagung:

Manche Menschen sind genetisch

anfälliger für Gelenkverschleiß.


Überbelastung:

Übermäßige oder wiederholte Belastung der

Gelenke, z.B. durch schwere körperliche Arbeit

oder Sport, kann den Knorpel schädigen.


Verletzungen:

Gelenkverletzungen, wie Knochenbrüche

können die Entwicklung von Arthrose

begünstigen.


Falsche Belastung oder Fehlstellungen:

Fehlstellungen der Gelenke oder eine

ungleichmäßige Belastung können den

Knorpel abnutzen.


Übergewicht:

Zusätzliches Gewicht erhöht die Belastung auf

die Gelenke, besonders an Knie und Hüfte.




Kurz gesagt, Arthrose entsteht durch eine Kombination

aus Alter, Belastung, Verletzungen und genetischen

Faktoren, die den Knorpel im Gelenk schädigen.

SELBSTMANAGEMENT

Bewegung:

Regelmäßige, schonende Bewegung wie Schwimmen,

Radfahren oder Spaziergänge können die Gelenke

entlasten und die Muskulatur stärken.


Gewichtskontrolle:

Ein gesundes Körpergewicht reduziert die Belastung der

Gelenke, besonders bei Knie- und Hüftarthrose.


Gelenkschonende Aktivitäten:

Vermeide Überbelastung und schwere körperliche

Anstrengungen, die die Gelenke zusätzlich beanspruchen.


Schmerzmanagement:

Bei Bedarf können Schmerzmittel eingenommen werden,

aber immer in Absprache mit einem Arzt.


Wärme- und Kälteanwendungen:

Wärmepackungen oder kalte Umschläge können bei

Schmerzen helfen.


Ergonomische Hilfsmittel:

Nutzung von Gehhilfen, orthopädischen Schuhen

oder anderen Hilfsmitteln kann die Gelenke entlasten.


Gesunde Ernährung:

Eine ausgewogene Ernährung mit

entzündungshemmenden Lebensmitteln wie

Omega-3-Fettsäuren kann unterstützend wirken.


Regelmäßige Arztbesuche:

Kontrolle und Beratung durch den Arzt sind wichtig,

um den Verlauf der Arthrose zu überwachen und die

Behandlung anzupassen.

ERNÄHRUNG BEI...

Eine passende Ernährung kann bei Arthrose dazu

beitragen, die Beschwerden zu lindern und die

Gelenke zu unterstützen. Hier sind einige Tipps,

wie du dich bei Arthrose ernähren solltest:


Entzündungshemmende Lebensmittel:

Setze auf Lebensmittel, die Entzündungen im

Körper reduzieren können, wie fetter Fisch

(z.B. Lachs) mit Omega-3-Fettsäuren,

Olivenöl, Nüsse und Samen.


Viel Obst und Gemüse:

Sie liefern wichtige Vitamine, Mineralstoffe und

Antioxidantien, die die Gelenke schützen und

Entzündungen verringern können. Besonders

Beeren, Kirschen, Brokkoli, Spinat und Paprika

sind empfehlenswert.


Vollkornprodukte:

Diese enthalten Ballaststoffe, die ebenfalls

entzündungshemmend wirken können.

Wähle Vollkornbrot, -reis und -nudeln.


Vermeide entzündungsfördernde Lebensmittel:

Reduziere den Konsum von rotem Fleisch,

verarbeiteten Lebensmitteln, Zucker und

Transfetten, da sie Entzündungen verstärken

können.


Ausreichend Flüssigkeit:

Trinke genug Wasser, um die Gelenke

geschmeidig zu halten und den Stoffwechsel

zu unterstützen.


Gewichtskontrolle:

Eine ausgewogene Ernährung hilft, ein gesundes

Gewicht zu halten oder zu erreichen, was die

Gelenke entlastet und die Arthrose-

Beschwerden verringern kann.


Kurz gesagt:

Eine Ernährung, die reich an Omega-3-Fettsäuren,

Antioxidantien, Ballaststoffen ist und entzündungsfördernde

Lebensmittel meidet, kann bei Arthrose sehr hilfreich sein.

Was kann man im Physiopark...

Eine physiotherapeutische Behandlung, kann bei

Arthrose sehr hilfreich sein, um die Beschwerden zu

lindern, die Beweglichkeit zu verbessern und die

Muskulatur rund um das betroffene Gelenk zu stärken.

Hier sind einige typische Maßnahmen, die in einer

physiotherapeutischen Praxis angewendet werden:


Gezielte Übungen:

Der Therapeut zeigt dir spezielle Bewegungsund

Kräftigungsübungen, die die Muskulatur

um das Gelenk stärken. Das hilft, die Stabilität

zu verbessern und die Belastung auf den

Gelenkknorpel zu verringern.


Mobilisationstechniken:

Sanfte Mobilisation und Dehnungen können

die Beweglichkeit des Gelenks verbessern und

Steifheit reduzieren.


Schmerztherapie:

Durch manuelle Techniken, Wärme- oder

Kälteanwendungen kann der Schmerz

gelindert werden.


Schulung und Beratung:

Der Therapeut erklärt dir, wie du Alltagsbelastungen

vermeidest, richtig bewegst und das Gelenk

schonst, um die Beschwerden zu minimieren.


Hilfsmittelberatung:

Falls notwendig, kann die Empfehlung von

Hilfsmitteln wie Orthesen oder Bandagen erfolgen,

um das Gelenk zu entlasten.


Elektrotherapie und andere physikalische

Anwendungen:

Manchmal kommen auch Verfahren wie Ultraschall,

TENS (Transkutane Elektrische Nervenstimulation)

oder Lasertherapie zum Einsatz, um Schmerzen zu

lindern und die Heilung zu fördern.


Das Ziel der Physiotherapie bei Arthrose ist es also, die

Funktion des Gelenks zu erhalten und Schmerzen zu

reduzieren sowie die Lebensqualität deutlich zu verbessern.

Ihr Körper kann sich anpassen –

unterstützen Sie ihn dabei.

Mit Wissen, Bewegung und der richtigen

Begleitung können Sie Ihre Beschwerden

aktiv beeinflussen.

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